Warum ich mein eigenes Vorbild bin

Häufig werde ich gefragt, wer meine Vorbilder sind, als Moderatorin und Schriftstellerin. Und jedes Mal zerbreche ich mir den Kopf, weil ich keine Antwort auf diese Frage finde. Nicht, weil es keine großartigen Moderatoren oder Schriftsteller gäbe – die gibt es selbstverständlich, einige von ihnen kenne ich auch persönlich. Aber wäre es wirklich sinnvoll, wenn ich ihnen nacheifern würde? Jeder von ihnen ist anders. Jeder hat seine eigenen Fähigkeiten, Stärken und Besonderheiten. Und beim Versuch, es ihnen gleichzutun, würde ich vermutlich verzweifeln, weil ich nie genau auf ihre Art moderieren oder schreiben könnte.
Ich kann es aber auf meine eigene Art. Ich moderiere auf meine ganz persönliche, unverwechselbare Weise, die von vielen Menschen geschätzt wird. Ich schreibe meine Bücher in meinem ganz persönlichen, unverwechselbaren Stil, der von vielen gern gelesen wird. Mein Ehrgeiz ist, in allem was ich tue, so gut zu werden, wie ich darin sein kann. Ich will niemanden übertreffen als mich selbst.

Gerade bin ich sechzig geworden. Für manche ein Anlass, sich über ihren Ruhestand Gedanken zu machen, für mich ein Antrieb, noch einmal etwas Neues zu beginnen. Weil es für mich nichts Spannenderes gibt, als mich mit Menschen zu beschäftigen, habe ich mich in den letzten Jahren zur Mediatorin und zum systemischen Coach ausbilden lassen.
Wahrscheinlich verdrehen Sie jetzt die Augen und denken: Braucht die Welt unbedingt noch einen Coach? Als gäbe es davon nicht schon genügend!
Das habe ich auch gedacht, und fast hätte dieser Gedanke mich davon abgehalten, die Ausbildung zu machen. Und dann sagte mir ein Freund: „Natürlich gibt es schon jede Menge Coaching. Aber es gibt noch kein Coaching von dir!“
Dieser Satz hat den Ausschlag gegeben. So, wie ich auf meine Weise moderiere und schreibe, coache ich jetzt auch. In meinem eigenen, unverwechselbaren Stil. Geprägt von meiner Persönlichkeit, meinen Erfahrungen und meiner Kompetenz. Deshalb kommen meine Coaching-Klienten zu mir: Weil sie bei mir nicht irgendein Coaching bekommen, sondern ein Coaching von Amelie Fried.
Als Moderatorin und Autorin stehe ich seit Jahrzehnten in der Öffentlichkeit. Ich bin vertraut mit der Situation von Freelancern, Kreativen und anderen Hochleistern in exponierten Positionen. Ich kenne den Erfolg, aber auch seine Schattenseiten. Ich weiß, wie schwer es ist, sich selbst treu zu bleiben, wenn die Augen der Öffentlichkeit auf einen gerichtet sind.
Ich kann meine Klienten wirkungsvoll unterstützen, weil ich weiß, wie es ihnen geht. Weil ich den Druck kenne, unter dem sie stehen. Weil ich die Macht der Medien kenne, und die Herausforderungen im Umgang mit ihnen. Mir ist es wichtig, etwas von meinen Erfahrungen und meiner Kompetenz an diese Menschen weiterzugeben.

Als Motto meiner neuen Coaching-Website habe ich ein Zitat des Schauspielers Marlon Brando gewählt, das mein persönlicher Wahlspruch sein könnte, aber auch als Überschrift über meiner Coachingarbeit steht: „Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden“.
Schreiben Sie mir, wenn Sie sich für meinen Weg als Coach interessieren und diesen Blog abonnieren wollen – ich würde mich freuen!

www.ameliefried-coaching.de